Petra Häffner MdL

Mitglied des Landtags
Baden-Württemberg

Online-Veranstaltung: Zehn Jahre nach dem NSU

Wann: Montag, 15. November von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr
Wo: Online. Die Zugangsdaten zur Veranstaltung erhalten Sie nach erfolgter Anmeldung: https://attendee.gotowebinar.com/register/1759888625802934542 

 

Am 4. November jährte sich die Selbstenttarnung des NSU zum zehnten Mal. Der rechtsextremen Terrororganisation fielen 10 Menschen zum Opfer: Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter. Die Taten waren feige und rassistisch. Lange wollten Behörden und Öffentlichkeit die wahren Zusammenhänge nicht sehen. Die Familien der Opfer wurden über Jahre hinweg allein gelassen oder gar beschuldigt und verdächtigt.
 
Die Taten wirken nach. Zehn Jahre später - nach dem Prozess am Oberlandesgericht München und zahlreichen Untersuchungsausschüssen auf Bundes- und Länderebene - sind viele Fragen nicht abschließend geklärt: Wie weitreichend war/ist das Netzwerk an Unterstützer*innen, wie stärken wir Rechtsstaat und Gesellschaft, um sie gegen Radikalisierung immun zu machen, wie nutzen wir die gewonnenen Erkenntnisse der Aufarbeitung und bringen sie ins öffentliche Bewusstsein?
 
Die Grünen Landtagsabgeordneten Susanne Bay, Petra Häffner und Alexander Salomon gehörten den beiden NSU-Untersuchungsausschüssen des Landtags von Baden-Württemberg an.​​​​​​​ In einer Online-Veranstaltung wollen sie mit ihren Gästen und Ihnen diskutieren, wie es weiter geht im Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus. 
Mit dabei sind: Axel Hoffmann, Rechtsanwalt und Vertreter der Nebenklage im NSU-Prozess sowie Arne Güttinger (Sozialarbeiter und Erziehungswissenschaftler) und Alena Kraut (Sozialarbeiterin) von Leuchtlinie, der Beratungsstelle des Demokratiezentrums Baden-Württemberg für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.
Wir laden herzlich ein zu unserem Webinar "Zehn Jahre nach dem NSU - Rassismus und Rechtsextremismus heute"

 

Aktuelles

Neuer Solidarpakt Sport anerkennt gesellschaftliche Bedeutung des Sports

Die grün-rote Landesregierung und der Landessportverband haben sich auf die Fortführung des Solidarpakts Sport verständigt. Gegenüber dem Solidarpakt Sport II, der im Jahr 2016 ausläuft, wird das Fördervolumen im Solidarpakt Sport III über die Laufzeit von 2017 bis 2021 um insgesamt 87,5 Millionen Euro erhöht. "Der neue Solidarpakt Sport stärkt Ehrenamt, Breiten- und Leistungssport gleichermaßen", sagt Petra Häffner.

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