Remstal-Radschnellweg erhält Fördermittel

„Wenn alle an einem Strang ziehen, geht es mit dem Klimaschutz voran“, sagt die Schorndorfer Landtagsabgeordnete und Kreisrätin Petra Häffner (Grüne). Am vergangenen Freitag (06.12.2019) gab das Stuttgarter Verkehrsministerium in einer Pressemitteilung bekannt, dass Baden-Württemberg vom Bund Fördermittel für drei Radschnellwege erhält. Die Remstalstrecke zwischen Schorndorf und Fellbach ist dabei – der Bund stellt zunächst 1,8 Millionen Euro für die Planung zur Verfügung! 

Im Mai diesen Jahres hatte sich Häffner in einem Schreiben ans Verkehrsministerium in Stuttgart gewandt mit der Bitte, das den Antrag des Rems-Murr-Kreises auf Förderung dieser Infrastrukturmaßnahme mit Priorität zu unterstützen. „Der Radschnellweg auf dieser Strecke bringt viele Vorteile, u.a. bedeutet die Verlagerung der Pendlerströme auch Entlastung von B29 und Remsbahn“, so Häffners Argumentation.

Im August 2019 hatte das Land den Förderantrag für die Planung von zwei Radschnellwegen beim Bundesverkehrsministerium gestellt. Neben dem Remstal-Radschnellweg soll es auch von Heilbronn über Neckarsulm bis nach Bad Wimpfen eine schnelle Radverbindung geben. Beide Anträge wurden nun mit einer Förderzusage von 75 Prozent bewilligt. Nun  will Verkehrsminister Winfried Herrmann dafür sorgen, dass die Fördermittel zeitnah abgerufen werden. Für die Planung der schnellen Radverbindung sind neben dem Rems-Murr-Kreis auch das Land und die Stadt Waiblingen zuständig.

Petra Häffner sieht in der Maßnahme ein wichtiges Signal für den Radverkehr in unserem Landkreis und ein gutes Sinnbild progressiver Verkehrspolitik einer Grünen Landesregierung. „Eine wichtige Hürde ist genommen. Wir Radfahrerinnen und Radfahrer freuen uns sehr und hoffen, wir müssen uns nicht zu lange in Geduld üben, da die Planung – gerade auch in einem so dicht besiedelten Gebiet - erfahrungsgemäß einige Zeit in Anspruch nimmt.“

„.Der geplante Radschnellweg zwischen Fellbach und Schorndorf mit Gesamtkosten von gut zwei Millionen Euro ist knapp 22 Kilometer lang und bietet zukünftig auch einen Anschluss an die Landeshauptstadt Stuttgart. Der Fördersatz liegt insgesamt bei 87,5 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, davon trägt der Bund 75 Prozent und das Land weitere 12,5 Prozent.

 

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