In der Woche vor den Schulferien führte die Sommertour in die Gold- und Silberstadt Schwäbisch Gmünd. Auch wenn die große Zeit der Gold- und Silberschmiede wohl vorbei ist, so kommen noch immer schmucke Waren aus Gmünd, etwa von der Uhrenmanufaktur QLOCKTWO. Petra Häffner besuchte gemeinsam mit Grünen aus dem Gmünder Stadtrat und Kreistag das Unternehmen. Die nun 10-jährige Firmengeschichte kann man durchaus als Schwäbische Erfolgsstory bezeichnen. So wurde ihre Wortuhr als erste seit 1936 in das Uhrensammlung des Landesmuseums Baden-Württemberg aufgenommen.

Im Anschluss ging es weiter ins ehemalige jüdische Viertel von Schwäbisch Gmünd, wo die Gruppe vom Stadtarchivar Dr. David Schnur empfangen wurde. Er führte in die ehemalige Gmünder Synagoge. Das Gebäude aus dem Mittelalter ist in seiner Bausubstanz für den Südwesten Deutschlands einzigartig und soll nun aufwendig  erneuert werden. "Für mich als Mitglied des NSU-Untersuchungsausschusses ist es wichtig, einen solch historischen Ort auch mit jüngster Geschichte zu verknüpfen, um jüngere Menschen zu erreichen. Nur so kann Verständnis entwickelt und Rassismus eliminiert werden.", so Petra Häffner.

Zurück